Porträt von Nikola Dicke. Sie hat blonde, wellige Haare und trägt eine Brille. Sie schaut aus dem Fenster von einem dunkelroten Fahrzeug.

Als Zeichnerin hat Nikola Dicke eine einzigartige Technik entwickelt, für die sie ungewöhnliches Werkzeug benutzt: Sie zeichnet mit Licht, indem sie Diagläschen mit Ruß schwärzt und ihre Zeichnung in den Ruß kratzt. Dia-Projektoren und Scheinwerfer lassen die handgezeichneten Miniaturen zu großformatigen, dreidimensionalen Licht-Zeichnungen werden, die den vorhandenen Raum verwandeln und teilweise auflösen.

Anders als im Video-Mapping, das rein digital entsteht, zeichnet sie in situ auf die jeweilige Wand, die so ihr Zeichenpapier wird und ihren spezifischen Charakter und ihre Geschichte in ihre Zeichnung einfließen lässt.

Ihre Arbeiten sind ephemer, nur für wenige Wochen oder sogar nur Minuten zu sehen. Dazu gehören auch ihre partizipativen Projekte, in denen sie zusammen mit Vereinen Choreographien entwickelt oder zusammen mit interessierten Menschen Orte und Inhalte für Licht-Zeichnungen an deren Fassade oder für Zeichentrickfilme findet. Ihre Kunst ist essentiell auf Kooperation und Interdisziplinarität ausgerichtet.

Foto: © Uwe Lewandowsky

 

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