Yala Juchmann steht vor einer grauen wand und schaut in die kamera.

Yala Juchmann arbeitet mit dem Zusammenspiel von Körper, Wahrnehmung und Material. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis ist die Frage, wie innere Erfahrungen und körperliche Prozesse in äußere Formen übersetzt werden können.

In Installationen bringt sie Bilder und Objekte in Beziehung und schafft offene Situationen, die unterschiedliche Deutungen zulassen. Ihre Arbeiten greifen anatomische Voraussetzungen der Wahrnehmung auf und entstehen durch Experimente mit Material und Transformationsprozessen. Sie interessiert sich für das Verhältnis von innerer Wahrnehmung und äußerem Ausdruck sowie für die Rolle von Imagination und Geste. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Innen und Außen und machen diese Übergänge sichtbar.

Yala Juchmann (*1984 Hagen, aufgewachsen im Sauerland) studierte von 2005 bis 2011 Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin, der Cooper Union in New York und der Kuvataideakatemia in Helsinki. 2011 schloss sie als Meisterschülerin von Josephine Pryde an der Universität der Künste Berlin ab. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Künstlerin. Einzelausstellungen ihrer Arbeiten waren unter anderem im Lichthaus Arnsberg, im grandpalais Bern und im kaskl in Berlin zu sehen. 2017 erschien ihr erster Katalog LIQUIRIUM. Sie erhielt ein Stipendium des Cusanuswerks sowie 2018 das Kulturaustauschstipendium Tokio des Berliner Senats.