Stadtbesetzung – Kunst in Parks, in Innenstädten und auf offenen Straßen

Das Projekt „Stadtbesetzung“ bringt Urban Art direkt in die teilnehmenden Städte aus Nordrhein-Westfalen, unmittelbar hin zu den Menschen. Von Mai bis Oktober 2018 erleben Interessierte das Thema „Freiraum – Leerstand“ in all seinen Facetten.

Unter den Begriff der „Urban Art“ wird zeitgenössische Kunst im öffentlichen städtischen Raum gefasst, die sich überwiegend unautorisiert in vielfältiger Ausdrucksweise vor allem mit dem Stadtraum und dem urbanen Leben auseinandersetzt – die Bedingungen hinterfragt, denen sie unterworfen sind, und im besten Fall Diskurse darüber anregt, indem sie verschönert, unterhält, stört, überrascht oder irritiert.

Mit der dritten Auflage des Förderangebots möchte das Kultursekretariat NRW Gütersloh seine langjährige Auseinandersetzung mit der Kunst im öffentlichen Raum um eine aktuelle Perspektive erweitern und die kulturpolitische und wissenschaftliche Betrachtung ebendieser Kunst stärken. Das Projekt soll eine Plattform schaffen, auf der die Arbeitsweisen, die die Urban Art auszeichnen, die Fragen, die sie stellt, und die Ergebnisse, die sie liefert, sichtbar werden.