Stadtbesetzung – Kunst in Parks, in Innenstädten und auf offenen Straßen

Das Projekt „Stadtbesetzung“ bringt Urban Art direkt in die 15 teilnehmenden Städte aus Nordrhein-Westfalen, unmittelbar hin zu den Menschen. Von April bis Oktober 2017 erleben Interessierte das Thema „Körperkunst“ in all seinen Facetten – von der schon fast tradierten Performance-Art über künstlerische Flashmobs bis hin zum Bodypainting.

Der Körper des oder der Künstler wird selbst zum Medium, zum Ausdrucks- und Stilmittel. Andere Inszenierungen zeigen den menschlichen Körper nicht nur als Gestaltungsmittel, sondern auch als Gestaltungsgegenstand. Sowohl Urban-Art-Szenen als auch Jugendkultur-Szenen aus den teilnehmenden Städten, aus ganz Deutschland und dem Ausland beteiligen sich mit ihren Urban-Art-Aktionen an dem Projekt „Stadtbesetzung II: Körperkunst“.

Mit der zweiten Auflage des Förderangebots möchte das Kultursekretariat NRW Gütersloh seine langjährige Auseinandersetzung mit der Kunst im öffentlichen Raum um eine aktuelle Perspektive erweitern und die kulturpolitische und wissenschaftliche Betrachtung ebendieser Kunst stärken.

Das Projekt soll eine Plattform schaffen, auf der die Arbeitsweisen, die die Urban Art auszeichnen, die Fragen, die sie stellt, und die Ergebnisse, die sie liefert, sichtbar werden.

Unter den Begriff der „Urban Art“ wird zeitgenössische Kunst im öffentlichen städtischen Raum gefasst, die sich überwiegend unautorisiert in vielfältiger Ausdrucksweise vor allem mit dem Stadtraum und dem urbanen Leben auseinandersetzt – die Bedingungen hinterfragt, denen sie unterworfen sind, und im besten Fall Diskurse darüber anregt, indem sie verschönert, unterhält, stört, überrascht oder irritiert.

Im Jahr 2017 nehmen folgende Städte mit unterschiedlichen Aktionen teil: Bergkamen, Gronau, Herford, Herten, Lünen, Marl, Minden, Monheim am Rhein, Pulheim, Ratingen, Rheine, Schmallenberg, Schöppingen, Viersen und Unna sowie die Kulturagentur LVL.