„Der Klang der unsichtbaren Viers“ in Viersen
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In der Viersener Innenstadt erweckt Klangkünstlerin Katja Kölle den Dorfer Bach hörbar zum Leben, der einst als „Viers“ der ersten Siedlung an seinen Ufern den Namen gab. Seit Jahrzehnten verläuft er verrohrt unter der Straße.
Der wasserreiche Bach entsprang in über 100 Quellen im Sumpfgebiet der heute noch erhaltenen Kaisermühle und bildete den Mühlenweiher. Die vereinten Quellgewässer liefen offen die Kaiser- und Dülkener Straße hinunter und in den Dorfer Weiher, an dem die Dorfer Bleiche lag. Die Viers unterquerte die Hauptstraße unter einer der hölzernen Brücken, trieb an der Goetersstraße bis 1908 die Goetersmühle an und speiste ein öffentliches Schwimmbad in unmittelbarer Nähe der heutigen Städtischen Galerie im Park.
Im Stadtgebiet ist der Bach heute kanalisiert. Am Stadtrand tritt er aber wieder als offener Graben zu Tage.
Im Sommer leben nun am alten Bachverlauf von der Quelle bis in die Innenstadt die Fließgeräusche, das Bachplätschern, das Klappern des Mühlrades und der Lärm der Badenden wieder auf. Sie irritieren, wecken Erinnerungen und machen neugierig auf die Vergangenheit. Zugleich weisen sie auf das Wasser hin, das bis heute verborgen unter dem Asphalt fließt. Zu hören sind die Klänge täglich von 11.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 17.00 Uhr.
An den Klanginstallationen informieren Schilder über das Projekt und machen mittels QR-Code den Inhalt eines Flyers abrufbar, der mit Text und historischen Bildern den Hintergrund erklärt.
Foto: Verein für Heimatpflege Viersen
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