„Show me your city“ in Detmold
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Ein Gang durch Detmold der Stadtraum, Natur und Gemeinschaft verbindet
Die slowenische Künstlerin, Sammlerin und Pädagogin Gaja Pegan Nahtigal kommt aus Ljubljana nach Detmold. Als transdisziplinäre Künstlerin widmet sie sich den verborgenen ökologischen Strukturen des urbanen Raums und leitet am 23., 24. und 25. Mai 2026 ein Projekt, das sich auf das Erkennen und Ernten von essbaren und medizinischen Pflanzen in der Stadtlandschaft konzentriert.
Gaja Pegan Nahtigal schloss 2023 ihr Studium an der Design Academy Eindhoven ab. Während ihres Studiums in den Niederlanden widmete sie sich sozialem Design, Ökologie und der Bildungsarbeit rund um urbane Naturvielfalt – Bereiche, die im Zentrum ihrer Foraging-Praxis stehen. Sie schöpft ihre Inspiration aus der natürlichen Welt, ihrem Wachsen und Vergehen, ihren widerstandsfähigen Wildpflanzen und urbanen Spontanökosystemen. Durch ihre Praxis versucht sie, die Lücke zwischen menschlich geschaffenen und natürlich geformten Ökosystemen zu überbrücken und deren verflochtene, komplexe und ungeschliffene Schönheit sichtbar zu machen.
Schon in den Monaten vor ihrem Aufenthalt in Detmold hat Gaja Pegan Nahtigal die Detmolder*innen um Unterstützung gebeten, um eine Karte von Detmold zu zeichnen, die besonders die natürlichen Elemente der Stadt in den Vordergrund stellt: den Lieblingsbaum, einen schönen Stein, eine widerstandsfähige Blume, die an einem unerwarteten Ort wächst, oder ein geliebtes Stück Grün wie einen Park, eine Straßenecke oder ein verwildertes Brachland. Eine kurze Beschreibung der ausgewählten Orte war dabei erwünscht. Die eingesandten Karten dienen als Orientierung, um den Workshop vorzubereiten und einen gemeinsamen Gang durch die Stadt auf der Suche nach Pflanzen, die bestimmt, geerntet und schließlich zu einem kleinen wilden Festmahl verarbeitet und geteilt werden, zu gestalten. Gemeinsam mit den Teilnehmenden erkundet sie essbare und medizinische Pflanzen im urbanen Raum und macht sichtbar, welche widerstandsfähigen natürlichen Systeme sich zwischen menschlicher Infrastruktur entfalten. Die gesammelten Pflanzen werden anschließend gemeinsam verarbeitet und zu einer Mahlzeit, die Stadtraum, Natur und Gemeinschaft auf konkrete Weise verbindet.
Foto: Anwyn Howarth
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