„Der Klang der unsichtbaren Viers“ in Viersen – Klanginstallation

Historische Schwarz-Weiß-Aufnahme einer Straßenkreuzung mit mehrstöckigen Gebäuden aus der Gründerzeit. Auf dem Kopfsteinpflaster fährt ein von Pferden gezogener Wagen mit Fässern, mehrere Menschen überqueren die Straße zu Fuß. Im Vordergrund verläuft eine kleine Brücke oder Überführung mit Geländer. Die Szene vermittelt den Eindruck eines städtischen Alltags Anfang des 20. Jahrhunderts.

Viersen // In der Viersener Innenstadt erweckt Klangkünstlerin Katja Kölle den Dorfer Bach hörbar zum Leben, der einst als „Viers“ der ersten Siedlung an seinen Ufern den Namen gab. Seit Jahrzehnten verläuft er verrohrt unter der Straße.

Im Sommer leben nun am alten Bachverlauf von der Quelle bis in die Innenstadt die Fließgeräusche, das Bachplätschern, das Klappern des Mühlrades und der Lärm der Badenden wieder auf. Sie irritieren, wecken Erinnerungen und machen neugierig auf die Vergangenheit. Zugleich weisen sie auf das Wasser hin, das bis heute verborgen unter dem Asphalt fließt. Zu hören sind die Klänge täglich von 11.00 bis 13.00 Uhr und von 15.00 bis 17.00 Uhr.

Ort: Alter Bachverlauf von der Quelle Dorfer Bach bis in die Innenstadt, Viersen

Foto: Verein für Heimatpflege Viersen

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