„kunst.orte“ in Lippstadt

Zwei Personen knien auf einer Straße und arbeiten gemeinsam mit einer Schablone und Sprühfarbe. Eine Person trägt einen weißen Kittel mit Hemd und Krawatte, die andere eine Warnweste und einen roten Schutzhelm. Neben ihnen liegen Kreidestücke auf dem Asphalt, im Hintergrund sind Bäume und Grünflächen zu sehen.

Lippstadt // kunst.orte ist eine partizipative Kunstaktion im öffentlichen Stadtraum, die untersucht, wie durch Interventionen temporäre Räume für Kultur geschaffen werden. Die Stadt wird dabei als Arbeitsfeld verstanden: Orte werden markiert, kommentiert und spielerisch transformiert.

Teil 1 – „Der Weg als Ziel“ Gehwege werden mit Schablonen und Texten bespielt.
Besucher*innen können Buchstaben oder Wörter selbst „schreiben“ und so aktiv mitgestalten.
Ziel: Interaktion und sichtbare Spuren im Stadtraum, die temporär Kulturorte markieren.

Teil 2 – „Platz der Texte“ Auf einem zentralen Platz werden vorgefertigte Satzbausteine bereitgestellt.
Besucher*innen kreieren in improvisierter Form eigene Texte. Der Zufall entscheidet über die finalen Zusammenstellungen.

Ziel: Stadtraum als temporärer Ort der Begegnung, des Dialogs und der kreativen Partizipation.
Besonderheiten: Künstler*innen agieren als Beobachter*innen und Moderator*innen der Aktionen.
Kunst wird sichtbar und erfahrbar, ohne dass ein institutioneller Rahmen notwendig ist.
Die Aktion erzeugt direkte Beteiligung der Bürger*innen, Sichtbarkeit für die Kunstszene und ein neues Narrativ für den Stadtraum.

Ort: Lippstadt, Lange Straße (zwischen Rathausplatz und Bernhardbrunnen)

Hinweise zur Barrierefreiheit: Der Ort ist weitestgehend stufenlos und physisch barrierefrei. Es wird in leichter Sprache (deutsch) kommuniziert und geschrieben. Die Performance findet in der Innenstadt statt. Hier kann es zu einer erhöhten Geräusch- und Reizkulisse kommen.

Foto: Projekt 55 © Susanne Schröder


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