„SCHÖNE AUSSICHTEN“ – der schöne Ausblick in die Natur, die Aussicht auf eine gute Zukunft … oder ist eher Skepsis angebracht? Das Sinnieren über das Leben beschäftigt uns alle – was war, was ist und was wird sein?
Das Wohnviertel Remscheid-Honsberg ist die älteste Arbeitersiedlung Remscheids, ein Stadtteil mit Charakter und Geschichte, in dem es lange Zeit viel Leerstand gab, steckt nun inmitten eines großen Umbruchs. Nicht zuletzt das Engagement einiger Kulturschaffender hat Leerstand und Häuserabriss verhindert und dem Honsberg eine neue Ausrichtung und damit wieder Hoffnung gegeben. Die Kulturwerkstatt Ins Blaue e.V., bis heute aktiv im Viertel, kooperiert u.a. mit dem HONSWERK, ein Projekt der Montag-Stiftung Urbane Räume. Die aktuelle Phase der vom HONSWERK angestoßenen gemeinschaftlichen Stadtteilentwicklung zeigt schon deutliche Ergebnisse. Altes, Überfälliges ist verschwunden, Wichtiges wurde erhalten, Neues kommt hinzu, verbessert Lebens-, Wohn- und Arbeitssituation. Die bisherigen Bewohner*innen können bleiben, neue Mieter*innen werden hinzukommen. Es soll ein Quartier entstehen, das Raum zum Leben, für Kreativität und Gemeinschaft bietet.
Im Rahmen der sichtbaren Modernisierung und der Wiederbelebung von Gemeinschaftsflächen werden im Sommer 2026 neue bleibende Wegmarken als Zeichen dieser Umstrukturierung und Neuorientierung im Stadtteil entstehen. Dazu lädt die Kulturwerkstatt Ins Blaue e.V. im Rahmen unseres artist-in-residence Programms die Bildhauerin Dorota Feicht, Remscheid und den Holzbildhauer Georg Janthur, Wuppertal ein.
Während Dorota Feicht bevorzugt mit Holz und Papier arbeitet und in diesem virtuos gestalteten Mix der Materialien ihren Blick auf den Menschen und seine Natur Ausdruck geben will, bearbeitet Georg Janthur sein Material mit der Kettensäge, lässt die rohen Schnitte bewusst sichtbar, auch das ursprüngliche Material, der Baumstamm bleibt oft erkennbar. Durch das Verschieben von Größenverhältnissen und durch Übermalungen zeigt sich auch hier die Natur in Verbindung mit dem Menschen als ein besonderes Thema des Künstlers. Da im Rahmen der Stadtteilarbeiten auch mehrere Bäume gefällt werden müssen, möchten wir diese Stämme, falls geeignet, dem Künstler für seine Arbeit zur Verfügung stellen und ihnen somit ein „zweites“ Leben im Stadtteil geben.
Zwei Wochen lang werden die Künstler*innen draußen im Garten der Ins Blaue Art Gallery /und in dem neu initiierten Gemeinschaftsgarten des Honswerkes arbeiten. Bewohner*innen und Besucher*innen sind herzlich einladen, die Künstler während der Arbeit zu besuchen und den Entstehungsprozess mitzuerleben.
Geplanter Aufstellungsort für die neu geschaffenen Kunstwerke ist das Gartengelände zwischen der im Bau befindlichen HONSWERK-Werkstatt und der oberhalb gelegenen Ins Blaue Galerie – als Sinnbild für die neu gestaltete Gemeinschaft. Dort werden die Skulpturen als dauerhafte sichtbare Zeichen verbleiben.
Projektstart ist am 21.6.26 in der Ins Blaue Art Gallery mit einer Gemeinschaftsausstellung, in der, neben Dorota Feicht und Georg Janthur, auch Noria Arai, Paulina Feicht, Regina Friedrich-Körner, Thomas Hoffmann und Katja Wickert ihre Positionen zu den „Schönen Aussichten“ zeigen.
Im Rahmen der Eröffnung ist eine Performance von und mit Noria Arai mitzuerleben.
Der Abschluss der Projektphase und die öffentliche Präsentation der neu entwickelten ortsspezifischen Interventionen wird am 4.7.2026 mit einem Fest mit Künstlern und Besuchern im Garten der Ins Blaue Gallery gefeiert.
Foto: Katja Wickert
Termine
„SCHÖNE AUSSICHTEN“ – der schöne Ausblick in die Natur, die Aussicht auf eine gute Zukunft … oder ist eher Skepsis angebracht? Das Sinnieren über das Leben beschäftigt uns alle – was war, was ist und was wird sein?
Das Wohnviertel Remscheid-Honsberg ist die älteste Arbeitersiedlung Remscheids, ein Stadtteil mit Charakter und Geschichte, in dem es lange Zeit viel Leerstand gab, steckt nun inmitten eines großen Umbruchs. Nicht zuletzt das Engagement einiger Kulturschaffender hat Leerstand und Häuserabriss verhindert und dem Honsberg eine neue Ausrichtung und damit wieder Hoffnung gegeben. Die Kulturwerkstatt Ins Blaue e.V., bis heute aktiv im Viertel, kooperiert u.a. mit dem HONSWERK, ein Projekt der Montag-Stiftung Urbane Räume. Die aktuelle Phase der vom HONSWERK angestoßenen gemeinschaftlichen Stadtteilentwicklung zeigt schon deutliche Ergebnisse. Altes, Überfälliges ist verschwunden, Wichtiges wurde erhalten, Neues kommt hinzu, verbessert Lebens-, Wohn- und Arbeitssituation. Die bisherigen Bewohner*innen können bleiben, neue Mieter*innen werden hinzukommen. Es soll ein Quartier entstehen, das Raum zum Leben, für Kreativität und Gemeinschaft bietet.
Im Rahmen der sichtbaren Modernisierung und der Wiederbelebung von Gemeinschaftsflächen werden im Sommer 2026 neue bleibende Wegmarken als Zeichen dieser Umstrukturierung und Neuorientierung im Stadtteil entstehen. Dazu lädt die Kulturwerkstatt Ins Blaue e.V. im Rahmen unseres artist-in-residence Programms die Bildhauerin Dorota Feicht, Remscheid und den Holzbildhauer Georg Janthur, Wuppertal ein.
Während Dorota Feicht bevorzugt mit Holz und Papier arbeitet und in diesem virtuos gestalteten Mix der Materialien ihren Blick auf den Menschen und seine Natur Ausdruck geben will, bearbeitet Georg Janthur sein Material mit der Kettensäge, lässt die rohen Schnitte bewusst sichtbar, auch das ursprüngliche Material, der Baumstamm bleibt oft erkennbar. Durch das Verschieben von Größenverhältnissen und durch Übermalungen zeigt sich auch hier die Natur in Verbindung mit dem Menschen als ein besonderes Thema des Künstlers. Da im Rahmen der Stadtteilarbeiten auch mehrere Bäume gefällt werden müssen, möchten wir diese Stämme, falls geeignet, dem Künstler für seine Arbeit zur Verfügung stellen und ihnen somit ein „zweites“ Leben im Stadtteil geben.
Zwei Wochen lang werden die Künstler*innen draußen im Garten der Ins Blaue Art Gallery /und in dem neu initiierten Gemeinschaftsgarten des Honswerkes arbeiten. Bewohner*innen und Besucher*innen sind herzlich einladen, die Künstler während der Arbeit zu besuchen und den Entstehungsprozess mitzuerleben.
Geplanter Aufstellungsort für die neu geschaffenen Kunstwerke ist das Gartengelände zwischen der im Bau befindlichen HONSWERK-Werkstatt und der oberhalb gelegenen Ins Blaue Galerie – als Sinnbild für die neu gestaltete Gemeinschaft. Dort werden die Skulpturen als dauerhafte sichtbare Zeichen verbleiben.
Projektstart ist am 21.6.26 in der Ins Blaue Art Gallery mit einer Gemeinschaftsausstellung, in der, neben Dorota Feicht und Georg Janthur, auch Noria Arai, Paulina Feicht, Regina Friedrich-Körner, Thomas Hoffmann und Katja Wickert ihre Positionen zu den „Schönen Aussichten“ zeigen.
Im Rahmen der Eröffnung ist eine Performance von und mit Noria Arai mitzuerleben.
Der Abschluss der Projektphase und die öffentliche Präsentation der neu entwickelten ortsspezifischen Interventionen wird am 4.7.2026 mit einem Fest mit Künstlern und Besuchern im Garten der Ins Blaue Gallery gefeiert.
Foto: Katja Wickert
Termine