Pulheim Musik

Pulheim wird zur Klang­skulptur

Musikalische Auftritte von zahlreichen Musikern und Ensembles verdichten sich über mehrere Tage hinweg und münden schließlich in einem großen Abschlusskonzert in der Stadt.

Mit vielen beteiligten Musikerinnen, Musikern und Ensembles aus der Stadt wird eine Klangcollage erstellt, bei der alle Mitwirkenden sich sowohl als Solisten, als auch als Teil eines Ensembles oder eines größeren Klangkörpers präsentieren können. Aus einem sich über mehrere Tage erstreckenden Prozess musikalischer Einzelaktionen werden zunehmend Gruppenaktionen, die schließlich in ein Klangbild münden, an dem alle Beteiligten sich zu einem Klangkörper vereinen.

Ein weiterer Prozess findet auf ästhetischer Ebene statt. Vertrautes Musikmaterial wird zunehmenden Veränderungen unterzogen und wird zu Klängen, die mit Kompositionsmethoden der Neuen Musik von dem Komponisten Harald Kimmig geschaffen werden.

Im Zeitraum vom 15. bis zum 22. Juli 2017 spielen Musiker und Musikgruppen aller Instrumente und Stile nach einem festen Ablaufplan an öffentlichen Orten kurze musikalische Statements, zum Beispiel am Arbeitsplatz, in der Öffentlichkeit oder an ausgesuchten Plätzen. Alle Klangaktionen verdichten sich über mehrere Tage hinweg, Soloaktionen werden im Laufe der Tage zu Gruppenaktionen. Die zunehmende Verdichtung mündet in einem Konzert. Das Schlusskonzert wird voraussichtlich auf dem Dorfanger in Stommeln stattfinden. Die zeitliche Abfolge der musikalischen Aktionen richtet sich nach der Fibonacci-Reihe. Vom Ende her gedacht hat die letzte musikalische Aktion eine Dauer von 1 Minute die vorletzte 2’, dann 3’, dann 5’, 8’, 13’ und so weiter.

Alle Musiker, Sänger, Orchester, Chöre, Musikgruppen aller Stilrichtungen vom Amateur bis zum Profi sind eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Die Klänge ergeben sich aus den Lieblingsmelodien der beteiligten Musiker, die im Laufe der Zeit mehr und mehr verändert werden. Daher wird es ein Konzept mit Spielanweisungen nach bestimmten Regeln geben. Noten werden nur vereinzelt verwendet.

Foto: Markus Frietsch

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