Rheine Installation

Rheine schafft Raum für Jugendkunst

Rheine öffnet ein leerstehendes Ladenlokal in der Innenstadt für ein temporäres Jugendkunstprojekt – augmented reality inklusive.

Vom 2. bis zum 8. Dezember erarbeiten die Künstler Thomas Bratzke aus Berlin und Keez Duyvez aus Amsterdam gemeinsam mit Jugendlichen ab zwölf Jahren eine Rauminstallation, die um eine virtuelle Dimension ergänzt wird. Als zugefügte Realität (augmented reality, AR) wird diese über digitale Endgeräte wie Smartphones im Raum sichtbar. Die Verschränkung der wirklichen und virtuellen Ebenen eröffnet nicht nur neuen Gestaltungsraum, sondern sorgt bei allen Akteuren für zusätzliche Faszination.

Nach Ende der Projektwoche wird die Installation zurückgebaut und der Raum wieder freigegeben. Die virtuellen Konstruktionen bleiben technisch erhalten und können bei Gelegenheit wieder sichtbar gemacht werden.

Thomas Bratzke und Keez Duyvez: „In einem dunklen, verlassenen Raum des Bahnhofs von Rheine entsteht die Höhle der Echten. Dort werden wir es uns erstmal gemütlich und vor fremden Blicken geschützt einrichten, damit das Rumhängen später auch Sinn macht. Die Höhle der Echten ist ein besonderer Raum, in dem wir Gedanken eine real-virtuelle Form geben. Das kann auf alle möglichen Weisen passieren. Es werden Möbel gebaut. Es wird an die Wände gemalt. Musik ist am Start. Wir stehen auf VR Games und haben deswegen in der Höhle ein Tool, welches es uns ermöglicht, allen Dingen, die in der „echten“ Welt existieren „virtuell“ mit unseren Controllern etwas hinzuzufügen. Und das in 3D! Unsere freien Gedanken und besten Fantasien werden dreidimensional! Das alles genau so, wie es uns beliebt, denn wir wissen worauf es ankommt. Nur für die Echten! Komm, wir bauen die Höhle.“

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Rheine Installation Performance

Kunst-Experimente im öffentlichen Raum

Wie wirkt Kunst, wenn sie nicht in einer Galerie oder einem Museum präsentiert wird, sondern spontan im öffentlichen Raum? Mehrere Künstler experimentieren in Rheine.

Als Experimentierfeld nutzten die Künstler Franziska Hünig, Peter Hock und Nadja Schöllhammer das Kloster Bentlage in Rheine und das umgebende Naherholungsgebiet. Spielerisch und ergebnisoffen erprobten sie hier, wie ihre individuellen künstlerischen Arbeitsweisen und Materialien sich einsetzen ließen, wenn es nicht um die Präsentation in einer Galerie oder einem Museum, sondern unangekündigt und spontan im öffentlichen Raum ging. Franziska Hünig legte ihre monochromen Farbfelder am Gebäude und in der Wiese aus. Peter Hock, der sonst großformatige Zeichnungen anfertigt, färbte Äste mit Graphit, so dass sie wie in Bronze gegossen wirkten. Nadja Schöllhammer hängte Teile ihrer detailreichen Installationen in die Zweige der Bäume, so dass ein facettenreiches Zusammenspiel von Kunst und Natur entstand.

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