Gütersloh Gaming

Spielend durch den Gütersloher Stadtraum

Ein Spiel, extra für die Stadtbesetzung in Gütersloh entwickelt: Urban.Art.Bingo.Gütersloh ermöglicht es, Kunstwerke, Streetart und Baukultur in Gütersloh mit neuen Augen zu sehen.

Urban.Art.Bingo.Gütersloh ist ein Urban Game, das im Rahmen der Stadtbesetzung 2019 von den Spiele-Entwicklern Daniel Parlow und David Kory entwickelt wurde. Das Spiel soll auf die bereits bestehenden Kunstwerke im öffentlichen Raum, Baukultur und StreetArt hinweisen und sie spielerisch hervorheben und zu einem bewussten Teil der Alltagskultur werden lassen. Jugendliche und Erwachsene können dieses Spiel im Stadtraum von Gütersloh spielen. Mit Bewegung und Action, Neugier und Entdeckung, Spaß und Spannung werden viele verschiedene Aufgaben im Stadtraum gelöst. Durch spielerisches Raumerkunden in gegeneinander antretenden Teams können die Kunstwerke, StreetArt und Baukultur in Gütersloh mit wachen Augen aktiv (neu) entdeckt werden.

Fotos: Daniel Parlow (Die Urbanisten e.V.), David Kory (Die Urbanisten e.V.), Inga Michaelis

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Gütersloh Bildhauerei Musik Performance Tanz

Tanz, Musik und Bildhauerei treten in Dialog

Künstler verschiedener Sparten wollen den Gütersloher Raum beleben – körperlich durch den Tanz, materiell durch Bildhauerei und klanglich durch die Musik.

Das interdisziplinäre Kunstprojekt „3Raum“ basiert auf den drei Kunstsparten Tanz, Musik und Bildhauerei. Diese treten in sensiblen Dialog, um mit ihren spezifischen Stärken sowie Vorzügen die Einschränkungen und Nachteile der jeweils anderen zu ergänzen, nicht nur, denn sie konfrontieren,  messen und widersprechen sich auch, um sich möglicherweise sogar aus eigenen Gewohnheitsmustern befreien zu können. Es fliegen Späne um neuer Formen Willen. Improvisationen in Rhythmen und Melodien schaffen Klangraum oder zeigen sich empfänglich für Gesang, der innerlich schon ist. Und das bewegte Leben bahnt sich – mal aktiv und dynamisch, mal passiv und verhalten und  mutig, ja, auch achtsam – seine  Wege durch den Tanz.

„3Raum“ ist ein Freiraum, der sich auf drei Ebenen manifestiert: Stofflich-materiell durch den Artefakt, klanglich durch die Musik und lebendig körperlich durch den Tanz. Interaktion zur Verwirklichung von jenem Freiraum ist im Kunstprojekt der beschriebenen Performance „3Raum“ alles. Dies auch, um Leerraum – oft sind in Gütersloh die Straßen und Plätze schon kurz nach Geschäftsschluss wie leergefegt – mit neuer Dynamik, Lebendigkeit und Kreativität zu erfüllen. Ein Motto für alle Beteiligten möchte lauten: Hinschauen. Zuhören. Berührt sein. Auch dies wird und ist „3Raum“.

© Johannes Zoller

Fotos: Inga Michaelis

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